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Main - Weser - Bahn


Vorbild

Der Streckenverlauf:

Die Main-Weser-Bahn ist die Eisenbahnstrecke von Kassel über Gießen nach Frankfurt am Main. Die Strecke ist nach heutiger Kilometrierung 199,8 km lang. Sie ist zweigleisig und elektrifiziert. Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Die Main-Weser-Bahn ist eine der wichtigsten deutschen Bahnstrecken im konventionellen Betrieb.

Geschichte:

Die seit 1838 erwogene Errichtung der Main-Weser-Bahn als Verbindung von Kassel in den Rhein-Main-Raum war zunächst als eine ausschließlich über kurhessisches Staatsgebiet führende Bahn zwischen den größten Städten des Kurfürstentums, Kassel und Hanau, über Fulda angedacht. Das scheiterte bei den damals zur Verfügung stehenden technischen Mittel am Distelrasen, der Wasserscheide zwischen Fulda und Kinzig, deren Durchstich mit einem Tunnel erst 1914 erfolgte. So kam es erst am 5. April 1845 zu einem Staatsvertrag zwischen der Freien Stadt Frankfurt, dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt und dem Kurfürstentum Hessen-Kassel, der die rechtlichen Vorraussetzungen für eine Bahn über Marburg, Gießen und Friedberg schuf, die zwar topographisch einfaches Gelände nutzte, aber mehrfach Staatsgrenzen durchschnitt.

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Der erste Abschnitt zwischen Kassel und Wabern konnte am 29. Dezember 1849 eröffnet werden. Der erste durchgehende Zug von Kassel nach Frankfurt fuhr am 15.  Mai 1852, nachdem der nördliche und südliche Bauabschnitt mit der Verbindung zwischen Gießen und Langgöns verbunden waren. Das zweite Gleis kam 1865 hinzu nach zwölfjähriger Verhandlung. Das zweite Gleis erleichterte dann im Krieg von 1866 den preußischen Truppentransport erheblich, ein Krieg, der zwei der an der Main-Weser-Bahn beteiligten Staaten - Kurhessen und Frankfurt - von der politischen Landkarte verschwinden ließ. Ihre Anteile gingen anschließend auf Preußen über, das 1880 auch den großherzoglich hessischen Anteil erwarb. Bis zur Fertigstellung der Bebraer Bahn 1866 fuhren alle Schnellzüge zwischen Frankfurt und Berlin über die Main-Weser-Bahn. In den 1960er Jahren wurde zunächst der Abschnitt Frankfurt - Gießen elektrifiziert, durchgehend elektrisch befahrbar war die Strecke ab dem 20. März 1967.

Modellanlage

Die Modellanlage der Main-Weser-Bahn im Maßstab 1:87 (HO) gibt den Streckenverlauf ab Kilometer 39,4 Singlis, über KM 42,9 Borken, KM 49,2 Zimmersrode mit Abzweig Kellerwaldbahn, KM 54,7 Schlierbach, KM 57,4 Abzweig der Kanonenbahn bis KM 59,3 Treysa wieder. Gebaut wird im Zweileiter Gleichstomsystem, mit Gleisen von Tillig und Roco. Die Bahnhöfe Borken, Zimmersrode, Schlierbach, die BW-Anlage und der offene Abstellbahnhof erhielten ein eigenes Stellpult, so können bis zu fünf Vereinsmitglieder die Anlage steuern. Viele der Bahngebäude, Lagerschuppen, Häuser und Brücken wurden maßstäblich nachgebaut und in die Anlage integriert. Das ursprüngliche Vorhaben die Anlage als Modulanlage zu bauen, um auf Ausstellungen die Module zu zeigen, wurde aus logistischen und personellen Gründen wieder verworfen. So entstand eine stationäre Anlage, die sich immer noch im Aufbau befindet. So werden ältere Abschnitte erneuert und der Abschnitt Schlierbach - Treysa befindet sich gerade im Endausbau. Folgen wird noch das BW Treysa, dies wird aber aus Platzgründen nur den Namen tragen und nicht maßstäblich nachgebaut. Aufgrund der Tatsache, dass die Anlage einmal als Modulanlage geplant war, haben wir keine Höhenunterschiede zu überwinden. Dazu kommen noch Bahnhofsgleise von bis zu 7m Nutzlänge. Dies versetzt uns in die Lage Züge wie den “Langen Heinrich” mit zwei BR44 und 50 OOt Wagen, sowie D-Züge mit über 10 Reisezugwagen einzusetzen. Diese langen Züge sorgen auf Ausstellungen immer wieder für ein positives Echo der Besucher; denn so vorbildgerecht lange Züge sind auf Clubanlagen doch eher selten zu sehen.

Technische Daten der Modellanlage

Bahnhof Borken

  • 13 Weichen
  • 5   Signale
  • 6   Gleise
  • 4,50m Nutzlänge der Gleise

Bahnhof Zimmersrode

  • 24 Weichen
  • 12 Signale
  • 8   Gleise
  • 5,70m Nutzlänge der Gleise

Bahnhof Schlierbach

  • 13 Weichen
  • 9  Signale
  • 7  Gleise
  • 7,00m Nutzlänge der Gleise

Abstellbahnhof

  • 16 Gleise
  • 32 Halteabschnitte
  • 15 mal 5m Nutzlänge
  • 1   mal 8m Nutzlänge

Länge einer Runde

  • 110m

Stellpulte

  • Anzahl 6 Stück
  • 19 Fahrregler

 

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Heiko Siemon

 

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