Nun gesellen sich weitere Bauprojekte auch auf unserer großen Zwei-Leiter Anlage, der Main-Weser-Bahn, zu unseren vielen anderen Projekten hinzu.
Mit der Zeit ist ein Verschleiß durch Alterung und Dauerbetrieb nicht mehr zu verleugnen. Stillstand ist halt Rückschritt. In den letzten Jahren wurden teilweise Standardweichen im Bereich Borken durch schlankere Weichen ersetzt. Eine Schranke saniert. Hier und da ist mittlerweile ein Signal oder Fahrregler fällig gewesen. Seit Herbst 2025 haben wir nun auch noch mit einer Auffrischungs-Kur der Anlage gestartet.So haben wir begonnen, ergraute Begrünungen durch neue Beflockung, Büsche und Bäume zu erneuern. Die Maßnahme soll von der Zugangstür, sprich vom Schattenbahnhof nach Borken beginnen.
Meter für Meter stellen wir fest, dass noch viel mehr Bedarf besteht, als vorher mal so aus der Bierlaune angenommen wurde. Es müssen in 2 Bereichen die Gleislagen verbessert werden, da es häufig zu Entgleisungen kommt. Die Signale sind mittlerweile alle in die Jahre gekommen. Hier machen wir uns grundsätzliche Gedanken über andere Antriebskomponenten, da es sich bei dieser Anlage ausschließlich um Formsignale handelt. Weg vom elektromagnetischen zum servomechanischen Antrieb wird wahrscheinlich die Zukunft sein.
Im Zuge der Begehung und Besprechung für den nächsten Abschnitt aus dem Bahnhof Borken heraus in Richtung Zimmersrode, fiel auf, dass nicht nur eine Neubegrünung anstand, sondern manche Bereiche noch gar nicht fertig ausgestattet sind. Häuser sind da, aber die Grundstücke wurden nie richtig bearbeitet. Die Gleise zur fiktiven Grube Altenburg IV unter der Unterführung der Hauptbahn sind nur angedeutet. Auf dem Anbau-Segment im vorderen Bereich fehlen die Gleise vollends. Vom fehlenden Schotter gar nicht zu reden.
Es gibt halt über die Jahre hinweg so viele andere Projekte.
Und Angefangenes gerät schnell in Vergessenheit.
Und zum Thema Braunkohlengrube fiel dabei manchen alteingesessenen Vereinskameraden ein, dass hier auch mal vor vielen Jahren ein Projekt anstand. Ein Mitglied hatte sogar schon einen richtigen Schaufelradbagger angefertigt. Als wir dieses Meisterstück und Unikat wieder aus der Verpackung herausnahmen und in den Fingern hielten, hat es in unseren Köpfen nur so gerasselt. Das gute Stück braucht endlich seine große Bühne. Wir bauen die Grube Altenburg IV mit dem entsprechenden Großgerät nach. Natürlich muss hier im Zuge des „Selective Compressing“ das Thema auf modellbahnerische Verhältnisse und dem entsprechendem Platzangebot reduziert werden.
Eine alte Idee wird wieder aufgegriffen und endlich begonnen.
Fortsetzung folgt.